Kerstin Pliquett und Lars Hoppmann

Shownotes

Dachverband kommunaler IT-Dienstleister in NRW https://www.kdn.de/

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00:00:03: Verwaltung Digital Insights.

00:00:05: herzlich willkommen bei der fünften Folge des Vitaco Podcasts.

00:00:09: Mein Name ist Lars Hopmann, Geschäftsuntervorstand bei Vitaco.

00:00:12: Wir machen diesen Podcast für und mit Menschen die Verwaltung und Digitalisierung verstehen und gestalten In der heutigen Feuerbil zu Gast Kerstin Pliquet Geschäftsleiterin beim KDN dem Dachverband kommunaler IT-Dienstgleister in Nordrhein-Westfalen Und auch Vorständen bei Vitako.

00:00:33: Sie ist seit über twenty-fünf Jahren in der Szene der kommunalen IT-Dienstleister aktiv und eine sehr prägende Persönlichkeit in Nordrhein-Westfalen.

00:00:44: Liebe Kerstin, herzlich willkommen!

00:00:46: Ja hallo Lars!

00:00:47: Erst mal danke für die Einladung.

00:00:50: und ja, ich finde es spannend zu den aktuellen Themen mit dir heute halt ins Gespräch zu kommen ein bisschen zu plaudern.

00:00:57: Und tatsächlich sind schon mehr als fünfundzwanzig Jahre in der kommunalen Ethik.

00:01:00: Ich glaube, ich platze mittlerweile schon die dreißig.

00:01:04: von daher aber du bist ja auch schon ewig dabei.

00:01:07: zumindest das Gefühl kenne ich dich ewig In unseren neuen Rollen, du im Endeffekt im Vorstand und auch als Geschäftsführer in der Vorstand bei der VITACO.

00:01:18: Ich heute als Geschäftleiterin im KLN also wir haben ja beide die Seiten gewechselt, in Richtung Verwandts wird das bestimmt eine spannende

00:01:26: Perspektive.".

00:01:28: Ja, das glaube ich auch!

00:01:29: Dass Sie uns so lange kennen, Kerstin hat es auch eine Sache für mich wirklich schwierig gemacht.

00:01:34: Ich suche ja mal doch einen Click Moment beim meinen Gästen.

00:01:38: Tatsächlich ist immer bei einer eingefallen und zwar haben wir unseren alten Rollen, wo wir beide noch beim kommunalen IT-Dienstlers in NRW beschäftigt waren.

00:01:45: Da haben wir mal zusammengefunden und ich glaube es ging um eine Vereinbarung im Bereich Druck & Versandzentrum wie man jetzt kooperieren kann, wie man da zusammenarbeiten kann.

00:01:54: Und da war eine größere Gesprächsrunde mit dir... ...und dann hat man der Parameter abgestimmt und du hast zum Schluss gesagt ja so machen wir das!

00:02:02: Und dann war das praktisch wie ein Handschlag unter Kaufleuten.

00:02:05: dann galt das auch.

00:02:06: Und das fand ich bei dir sowieso immer so ganz prägend, dass das was du sagst, dass du es auch machst und das war für mich erstmal einen sehr schönen Moment mit dir und so habe ich dich schon fast zwanzig Jahre her.

00:02:22: So habe ich tatsächlich die Zusammenarbeit mit dir in Erinnerung.

00:02:26: Ich starte mit einer kleinen Ritualfrage hier an Dich und die soll natürlich spontan beantwortet werden, deswegen hab' ich sie dir jetzt vorher auch nicht mitgeteilt.

00:02:34: wenn Du die digitale Verwaltung heute siehst oder die Verwaltung eigentlich auch so siehst.

00:02:39: So welches Bild, welche Assoziation hast du damit eigentlich?

00:02:45: Ja es ist natürlich schon ein guter Einstieg ins Thema.

00:02:50: ich sehe halt eben die digitalen Verwahlungen auf der einen Seite als Ziel halt eben wo müssen wir eigentlich hin?

00:02:57: und auf der anderen Seite aber auch was ist eigentlich die letzten Jahre schon passiert?

00:03:01: Weil es wird ja immer so getan, als wenn sich Verwaltungen noch nicht weiterentwickelt haben.

00:03:06: Aus meiner Sicht stimmt das eben nicht.

00:03:08: Wir haben auch schon eine ganze Menge erreicht aber was natürlich nach und vor fehlt an vielen Stellen ist wirklich zu sagen Verwaltungprozesse die wesentlich sind die auch komplett digital abzubilden.

00:03:21: ich glaube dass ist weiterhin noch nicht gelungen.

00:03:25: Wir haben zwar mittlerweile schon eine starke Öffnung in Richtung der Bürger, dass auch viele digitale Eintrittsdruhe vorhanden sind.

00:03:35: Aber wir sind eben alle noch nicht durchgängig.

00:03:37: und ich glaube das ist auch das Problem, in dem wir derzeit stecken, dass viele Lösungen bereits existieren.

00:03:47: Wir aber eigentlich noch nicht diese Durchgängigkeit haben Und vielleicht dadurch halt eben uns an der einen oder anderen Stelle sogar mehr Schwierigkeiten verwaltungsinter.

00:03:59: Vielleicht noch nicht mal nach außen sichtbar eingehandelt haben, als dass wir Verbesserungen haben.

00:04:05: Jetzt bist du ja schon wie gesagt sehr lange in der Szene unterwegs also knapp dreißig Jahre jetzt sogar wenn du mal diesen Dreißig Jahren zurückblickst.

00:04:15: was waren denn eigentlich auch mal so prägende positive Veränderung?

00:04:19: Oder was waren vielleicht auch Dinge?

00:04:21: Wurde gesagt, also wurden Veränderungen versprochen und die waren es gar nicht.

00:04:24: Was war wirklich die prägensten Elemente in der Zeit?

00:04:28: Ja gut wir haben ja angefangen in einer Zeit wo so die ersten Online-Verfahren halt eben weiterentwickelt wurden und das waren ja schon prägende Veränderung für die Verwaltungen dass wir dort halt tatsächlich Automationen, die ihn gekriegt haben über Online-Verfahren.

00:04:47: Und ich glaube das war ein Riesen-Fortschritt damals auch für die Verwaltungen aber es hat eigentlich mehr die Sachbearbeitung eben unterstützt.

00:04:56: also da fällt mir vieles ein egal ob das jetzt neue Kassenverfahren waren oder ob das neue Steuerverfahren sind wo im Endeffekt die Sachbearbeiter vor Ort den eigentlichen Bearbeitungsprozess ja schon komplett über Fachverfahren abwickeln konnten.

00:05:13: Dann als nächstes kam ja, dass man online bestimmte Prozesse erweitert hat.

00:05:21: Dass man Antworten als Bürger schon digital geben konnte.

00:05:25: auch das war halt ein Bereich der vorher nicht denkbar wäre.

00:05:28: Ich denke mal in diesem ganzen Bereich Verwaltungs- und Bußgelder da war es sehr, sehr früh ,dass man im Endeffekt sein Zeug des Befragensbogen auch schon online einreichen konnte und dass weiter bearbeitet wurde.

00:05:43: Und dann ging es eigentlich immer weiter mit dem Thema Webseite.

00:05:49: Erste Formulare, dass die genutzt werden konnten von den Bürgern um schon mal Daten zuvor zu erfassen.

00:05:55: Also das hat sich eigentlich dieser ganze Dialog mit dem Bürger hat man sehr stark verbessert und versucht zu digitalisieren Und da sind ja auch viele Lösungen heute am Start.

00:06:07: Heute gehen wir eigentlich oder gehen viele Kommunen über Portale, wo im Endeffekt ganze Antragstrecken drin sind, wo aber auch Reaktionen der Behörde in Richtung Bürger erfolgen kann.

00:06:19: Also da bedarf man eine ganze Menge gemacht und da ist auch Digitalisierung immer wirksamer geworden und auch immer deutlicher geworden.

00:06:26: was glaube ich wirklich fehlt ist halt eben der Punkt wie kann Entscheidungsprozesse in der Verwaltung, die für allen Dingen zwischen den verschiedenen Ressorts erfolgen und auch wo Prozessschürze abgebildet werden müssen.

00:06:43: Das ist im Endeffekt in den letzten Jahren noch nicht so stark in den Fokus geraten.

00:06:48: das kommt jetzt immer mehr.

00:06:50: Und dass es ja auch wenn wir uns über Ende zu Ende unterhalten wie komme ich eigentlich von meiner Anfrage hin zum fertigen Bescheid?

00:06:58: Dass wirklich alle Prozessketten mit betrachtet werden Das ist ja jetzt die nächste große Aufgabe, vor der wir stehen.

00:07:06: Wo es auch schon gute Beispiele gibt, weil es gibt bereits einige von solchen Prozessen.

00:07:11: Ich nehme mal im Bereich Parkausweise haben wir einige solche Erlösungen im Bereich von Hunderanmeldungen und Ähnlichem.

00:07:20: also im Endeffekt geht's ja darum dass ein ganzer Verwaltungsprozess abgebildet wird.

00:07:24: Im Bauportalbereich haben wir halt eben solche Lösungen das wirklich vom Bauantrag bis zur Bescheidung letztendlich diese ganze Schritte abgebrügelt werden.

00:07:34: Und was jetzt auch noch derzeit als nächstes Thema eben da ist, ist die Kommunikation zwischen den Behörden und ein wesentlicher Erfolgsfaktor wenn wir das digital hinbekommen beschleunigt das Verwaltungsprozesse natürlich enorm.

00:07:52: Waren wir oder sind ja beide auch viel bei Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern unterwegs gewesen, bei unserem Kommunen.

00:07:59: Und da hab ich natürlich schon wahrgenommen, da hat sich schon was geändert.

00:08:02: also früher war das so du hast es ja dargestellt er war der Einsatz von IT mehr auf den Innenvogh, also auf dem Innenbereich ausgerichtet d. h., was hat man in Arbeitsplätzen?

00:08:11: Was hat mal eine Sachbearbeitung gemacht?

00:08:12: Das hat sich ja geändert.

00:08:14: in Richtung was wird schon dargestellt dass gerade in Richtung Bürgerinnen-Bürger Unternehmen.

00:08:18: Ist es dadurch für uns auch leichter geworden, als kommunale IT-Dienstleister dort auch gehört zu finden und auch wirklich Umsetzungstrategie findet?

00:08:27: Sind die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern vor Ort offenbar dafür?

00:08:31: Weil Sie jetzt merken dass sie auch in Richtung der Bürgerinnen und Bürger damit wirken?

00:08:38: Die Motivation ist halt eben schon sehr hoch in den Verwaltungen, hat eben zu sagen wir müssen uns hier weiterentwickeln und auch mehr auf solche verbindenden und digitale Lösungen zu setzen.

00:08:51: Trotzdem haben wir natürlich immer wieder das Problem dass man dann auch funktionierende und durchgängige Lösungen braucht, dass es Geld kostet.

00:09:01: weil muss man einfach mal sagen Jede digitale Lösung ist erst mal eine zusätzliche Lösung und braucht auch ein gewisses Invest.

00:09:11: Deswegen kann ich ja alte Lösungen nicht abstellen, deswegen wird es eigentlich für uns in der Zukunft wichtiger werden diese entscheidende Entscheidungsträger von den Mehrwerten zu überzeugen, indem man im Endeffekt auch Einschfahrungspotenziale letztendlich aufzeigen kann, indem er sagt, es verlagern sich auch Investitionen.

00:09:33: Ich glaube aber, dass derzeit ein ganz anderer Druck bei den Kommunen entsteht.

00:09:38: Wir haben so viele Personalstellen die zur Zeit nicht besetzt sind.

00:09:42: Die Kommunen kommen immer mehr unter Druck das wir im Endeffekt die Arbeit, die dort nicht gerade weniger wird in einer Verwaltung sondern eher mehr wird, dass hier auch zu bewerkstelligen wird und alleine dadurch wird ein Umsetzungsdruck entstehen, dass wir eigentlich mehr Automation brauchen.

00:10:03: Jetzt ja gerade so in den letzten Jahren die OZG-Umsetzung, die Eferdienste, die dort gebaut worden sind.

00:10:10: Die ganzen vielen verschiedenen Portale, die entstanden sind.

00:10:15: Man hatte hier am Anfang schon das Gefühl auch grad beim OZ G. okay das wird jetzt mal so ein Weg wo wir jetzt wirklich auch zumindest so teilzentralisierte starke bündelte Leistung bekommen, die man dann einfach einsetzen kann.

00:10:30: Wir beide wissen ja, das war schon schwieriger Weg dahin.

00:10:33: Wir haben eine Reihe von funktionierenden Eva Dienstleistungen jetzt.

00:10:36: Das ist tatsächlich auch so.

00:10:38: aber warum haben die eigentlich keine Durchdringung oder noch nicht so richtig durch Dringung gefunden?

00:10:42: Haben wir da eigentlich ein Angebotsproblem?

00:10:45: soll also heißen es sind keine Nicht ausreichend digitale Services im Angebot Oder ist es eigentlich noch eher so nutzender Problem.

00:10:53: Also sprich auch wird das gar nicht so wirklich angenommen.

00:10:56: und wenn's nicht angenommen wird woran liegt das Ding?

00:10:58: was kann man dann besser machen?

00:11:01: Ja, die Frage habe ich mir auch schon aufgestellt.

00:11:06: Je nachdem wie man redet, kriegt man unterschiedliche Blickwinkel.

00:11:10: Ich glaube wir haben zwei Probleme.

00:11:12: im Teil sind einfach schon Lösungen da dass sich halt eben viele Verwaltungen im Endeffekt auch schon selbst geholfen haben und solche Antragstrecken realisiert haben.

00:11:22: dann ist es ja immer schwierig einen Wechsel anzugehen.

00:11:26: In anderen Teilen ist es so, dass im Endeffekt Eva ja oft auch vor der Schnittstelle zum Fachverfahren halt gemacht hat und das dann auch wieder mit zusätzlichen Kosten und Finanzierungen zu tun hat.

00:11:40: Finanzierung war ein guter Punkt.

00:11:42: Es ist nicht immer klar was kostet?

00:11:44: Ist die eiselne Kommune also da ist Finanzierung auch nicht immer gesichert und klar für jeden greifbar.

00:11:53: die Probleme in den Rollouts, die wir da haben.

00:11:56: Also wie gesagt teilweise gibt es funktionierende Lösungen, die ähnliches abbilden und wo die Verwaltung halt eben sagt warum soll ich ja zusätzlich investieren um auf eine solche E-Verlösung zu gehen?

00:12:09: Wir haben einfach das Problem dass in der Fläche heute nicht überall Standards existieren was halt eben die verschiedenen Verwaltungen unterschiedliche Systeme im Einsatz haben unterschiedliche Portale im Einsatz.

00:12:23: Das ist glaube ich zurzeit so ein Gamechanger halt eben bei E-Verleistungen, die wirklich flächendeckend auszurollen.

00:12:31: Ich halte mich auch den Ansatz zu sagen wir gehen das nochmal an für einen sehr guten.

00:12:37: aber man muss natürlich schon gucken wie ist die Realität heute in der Verwaltung?

00:12:42: Da sind ja in Hessen und auch in Bayern.

00:12:46: Nächste Vereinbarung war ja mit Niedersachsen und mehreren anderen Bundesländern, die jetzt auch nachfolgend.

00:12:53: Gerade dieses Wallout-Thema oder diese vollflächige Wallouts soll da nochmal gepusht werden anhand von jeweils von fünf Fokusleistungen damit man halt einfach nicht nur drei Viertel analog macht und weiterhin nur ein Vierteldigital sondern sich das Verhältnis jemand umdreht weil dann habe ich auch nur einen Kostennutzeneffekt.

00:13:13: Ihr seid es schon mal angesprochen, so Game Changer hast du's ja genannt.

00:13:17: Ist denn das was mit der Audi Wallet offen zukommt?

00:13:19: Schätzt Du das ein als möglichen Game Changers?

00:13:23: oder sagst Du, dass ist einfach nur ein Tool, was dann auch von den Bürgerinnen und Bürgern doch wieder nicht genutzt wird?

00:13:29: Und wenn ja, was müssen wir da eigentlich dafür machen, dass das auch wirklich angenommen wird?

00:13:34: Ich glaube für die Bürger ist es wirklich total wichtig, dass es erstens mal transparent ist, dass man es einfach nutzen kann Einfaches Software ist eigentlich die schwierigste Software zu entwickeln, dass der Bürger eben nicht nur den Mehrwert hat ein solches Tool im Verwaltungsumfeld zu nutzen.

00:13:55: Sondern auch in anderen Bereichen und ich glaube das ist ein ganz wichtiger Aspekt, private Nutzung und öffentliche Nutzungen zusammenführen, weil das zeigen ja auch Erfolgsmodelle in anderen Ländern.

00:14:13: Dass man darüber natürlich viel mehr Verbindlichkeit bei den Bürgern hinbekommt.

00:14:19: Aber grundsätzlich auf jeden Fall sicherlich ein gutes Thema, die Verbindung mit der BundID, dass wir hier nochmal gucken können wie können wir insgesamt das ganze Thema beschleunigen?

00:14:32: Genau, die berühmten eineinhalb bis fünf Kontakte einer Bürgerinnen eines Bürgers zu seiner Verwaltung pro Jahr.

00:14:39: Das macht halt die Audi-Vollet auch nicht interessanter.

00:14:42: Es muss der Finanzsektor rein, der Dienstleistungssektor muss da rein, den Onlinehandel muss da mit rein und ich glaube dann kann das auch ein Riesenerfolg werden.

00:14:52: Und dann macht es natürlich auch Sinn dass man neben einer Basis Eudie Wallet, die ja bereitgestellt wird.

00:14:58: Dann vielleicht auch sogar durch Mehrwertdienste andere Stakeholder eigene Wallets anbieten können, die dann halt ein bisschen mehr drumherum bieten zum Beispiel Versicherungsbereich oder ähnliches.

00:15:10: Ich bin da auch sehr gespannt.

00:15:11: ich bin da der Meinung das kann wirklich noch eine Veränderung in der Nutzung auch erwirken.

00:15:17: aber es muss halt einfach sein.

00:15:19: Das ist halt immer so der Hintergrund für's Einfach zu nutzen sein.

00:15:23: Jetzt haben wir natürlich jetzt auch die Wallet.

00:15:24: das ist ein ganz praktisches Projekt was ja da ist, ein ganz Praktisches Tool.

00:15:31: Das haben wir heute auch mal ganz viel über KI in den letzten Jahren gerede.

00:15:34: es ist aktuell natürlich immer noch ein Riesenthema hier sämtliche Investitionen im Rechenzentrum Gingo in riesengroße KI Gigafabriken.

00:15:43: Wie schätzt du denn KI jetzt in Verwaltung speziell in Kommunalverwaltung ein?

00:15:49: Welches Potenzial siehst Du da?

00:15:53: Also KI ist natürlich auch ein absolutes Hype-Thema und ich finde schon, dass in der Zeit zu viele Themen alle unser KI gepackt werden.

00:16:03: Aber grundsätzlich wenn man sich anguckt was kann KI eigentlich leisten?

00:16:06: Ich glaube es für die Verwaltung eine riesige Chance.

00:16:10: Wenn wir KI oder integrieren bzw unterstützen mit Sachbearbeitung also sprich wieder mit Fachverfahren Weil ich glaube einfach schon, dass wir gerade KI dann gut verwenden können.

00:16:23: Wenn sie zur Unterstützung von Sachbearbeitung Sie wird keine Entscheidungsprozesse ablösen auch niemals ablösen können das wollen wir auch gar nicht.

00:16:32: aber wenn hier ja wenn wenn Sach Bearbeitungen dahingehend unterstützt wird das vielleicht früherer Entscheidungen transparent gemacht werden.

00:16:42: wie hat man in In der Lebenslage X Y in den letzten Schellen halt eben entschieden, wie ist hier vielleicht eine Hausmeinung?

00:16:49: Was gibt es ansonsten an angesätzlichen Fortschreibungen davon.

00:16:54: Kann man natürlich riesig profitieren weil das sind heute Prozesse die durch manuelle Recherche letztendlich gestützt sind und die Zeit brauchen.

00:17:07: Und da habe ich mit KI natürlich schon ein Riesenmöglichkeit das Ganze zu verbessern.

00:17:13: Nächster Beispiel ist Protokolle, die ja in der Verwaltung wirklich en masse auch geschrieben werden hier mit zu unterstützen.

00:17:21: Aber wir müssen uns darüber am Klaren sein.

00:17:24: Wir können die Vorarbeiten, Vorleistungen, Analyse-, Recherche-Tätigkeiten ablösen oder können wir durch KI unterstützen.

00:17:35: aber die eindliche Entscheidung und gerade wenn ich Ermessen ausüben kann Das sind natürlich weiterhin Tätigkeiten, die bleiben bei der Ressource Mensch und das ist auch gut so.

00:17:47: Und dafür brauchen beim LTEffect unsere Sachbearbeiter, die sich natürlich auch dann weiter qualifizieren müssen weil mit KI muss ich auch umgehen können... ...und muss es halt eben lernen zu interpretieren und damit zu arbeiten.

00:18:06: So KI-Lösungen Klassische Beispiele von so typischen, so bottom-up Innovationen.

00:18:14: Also wir haben ja auch unser Vitaco Mitgliedschaft schon zwanzig vierundzwanzig in entsprechenden Fachkonferenz gemacht.

00:18:20: wie erholen wir dieses Jahr auch wo schon sehr viele Lösungen die wirklich aus der Arbeit vor Ort entstanden sind dann auch wieder weiterentwickelt worden sind und wo dann auch KI tatsächlich eingesetzt wird sei es als Sprachmodell verstehe dein Bescheid, da haben wir verschiedene Lösungen auch im Smart City Kontext und so weiter.

00:18:42: Gelingt es uns denn noch irgendwie einen Osatorschen Rahmen lang nochmal drum zu setzen oder braucht man den bei KI gar nicht?

00:18:49: Oder ist das einfach nur wichtig dass wir das regulieren?

00:18:51: weil momentan haben wir natürlich ganz viele Leuchttürme bundesweit jetzt nicht nur auf der kommunalen Ebene sondern auch natürlich auf der Landesebene.

00:19:00: Gelingt uns das?

00:19:01: Und wäre es überhaupt ein Ziel, die man irgendwie zusammenzuführen oder sagen wir einfach Innovationen freien Lauf lassen.

00:19:08: Ich glaube gerade die Leuchttürme waren wichtig weil wie das bei jedem mit jedem neuen Thema, mit jeder neuen Technologie ist.

00:19:16: Man braucht diejenigen, die wirklich vorangehen und hier auch schon mit solchen Piloten und mit solchen Lösungen halt die ersten Erfahrungen machen damit wir aber wieder jetzt kommen wir bei unseren ersten Themen an, damit wir wirklich auch durchschlagend und auch finanziell interessante Lösungen auf die Mitterdauer zur Verfügung stellen können.

00:19:40: Das müssen wir einfach gucken wie wir das auch wieder einfangen

00:19:43: bzw.,

00:19:44: wie wir Standardisierungen in diese neue Technologie reinkriegen.

00:19:48: Ich mache mal ein Beispiel.

00:19:50: Es gibt ohne Ende Chatbots, die derzeit ja propagiert werden und auch jede Stadt hat gefühlt ihren eigenen Chatbot.

00:19:58: Wir wissen alle Wenn die gut funktionieren sollen, müssen sie alle gut trainiert werden.

00:20:02: Und das ist ja eigentlich ein Wahnsinn wenn wir jede Einzellösung wieder trainieren.

00:20:06: auch hier glaube ich braucht es jetzt wieder eine Phase des Rückbaus hätte ich fast gesagt aber wo wir uns auf Standards verständigen damit halt eben die zukünftige Pflege und Weiterentwicklung einfach schneller und zielgerichteter geht.

00:20:22: Das gibt mir ganz hervorragend die Möglichkeit jetzt mal einen Blick auf Nordrhein-Westfalen zu werfen.

00:20:27: Wir beide kommen ja aus Nordrheimwestfalen, wir kennen die Strukturen ja auch sehr gut.

00:20:31: aber für die Zuhörerinnen Nordrheim Westfalen bevölkungsreichste Bundesland hat nur dreihundertsechsten neunzig kreisangehörige Städte und Gemeinden und ein dreißig Kreise also ist geprägt von großen Kommunalverwaltung im Verhältnis zu anderen Bundesländern hier an der Stelle.

00:20:50: Und vor allem hat's ja eins, Nordrhein-Westfalen hat den KDN.

00:20:53: Kerstin, erzähl mir mal kurz was der KDM ist und was der macht?

00:20:58: Ja, der Kdn den gibt es jetzt auch seit über zwanzig Jahren und im Interchecht hat er KDNS an der Rolle bekommen genau aufgrund der Vielfalt in NRW.

00:21:07: also du hast das gerade schon richtig gesagt.

00:21:10: Nordrheim Westfalen ist das größte Bundesland.

00:21:13: Wir haben achtzehn Millionen Einwohner, wir haben aber gar nicht so viele Kommunen und das liegt einfach daran dass wir eine ganz andere Struktur haben.

00:21:22: Sehr viel Großstädter also.

00:21:23: man blickt einfach mal aufs Urgebiet.

00:21:26: wo gibt es einen solchen Bannungsraum vergleichbar in anderen Teilen von Deutschland?

00:21:32: Ich glaube nirgends!

00:21:33: Wir haben mit Köln eine Million Stadt dabei und auch unsere Landkreise haben eine Größenordnung.

00:21:40: Wo glaube ich, dass ein oder andere Bundesland neidisch werden, wenn sie auf diese Größe gucken würden?

00:21:46: Weil auch unsere kreiseingeröhrlichen Kommunen ja auch schon eine gewisse Größenordnung haben.

00:21:54: Also man muss einfach sagen wir haben eine eigene Struktur und so hat sich natürlich auch IT mit den Jahren anders entwickelt als vielleicht in anderen Bundesländern.

00:22:04: Wir haben die Großstädte, die in der Regel eigene städtische IT-Dienste haben.

00:22:08: Wir haben schlechten Decker halt eben in NRW, die gerade so die Landkreise und die kreisangehörigen Kommunen halt abdecken.

00:22:18: Und davon gibt es auch wieder mehrere weil wir halt eben sehr regional geprägt sind auch in Nordrhein-Westfalen und auch das wieder klar aufgrund der großen Einwohnerdichte und auf Grund der Größe halt des Landes.

00:22:32: Das hat dazu geführt, dass sich die kommunalen IT-Lienstleister in Nordrhein-Westfalen sowohl die Flächendecker als auch die großen städtischen IT-Dienstleisters zusammengeschlossen haben um hier im Interstcheck auszutauschen und eben auch hier schon von Zusammenarbeit zu profitieren und Themen gemeinschaftlich anzugehen.

00:22:54: Und das ist, glaube ich die Besonderheit hier bei uns in Nordrhein-Westfalen und dass es auch die Geburtsstunde und der Grund, warum es einen KDN gibt.

00:23:04: Die ursprünglichen Aufgaben waren vor allen Dingen das Thema gemeinsamer Einkauf, gemeinsames Verhandeln von Rahmenverträgen für Software um im Endeffekt die verschiedenen Player zusammenzuführen.

00:23:17: Aber es hat sich natürlich sehr schnell entwickelt, dass wir den Leistungsaustausch über den KDN halt eben machen.

00:23:24: Weil natürlich auch die IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen – auch wenn es viele sind mittlerweile sind das neunzwanzig also neun zwanzig Mitglieder hat.

00:23:35: der KDM.

00:23:36: aber der Leistungsaustausche muss man sagen ist die letzten Jahre permanent gewachsen was ja heiß NRW setzt auch heute bereits auf eine starke Zusammenarbeit der handelnden Akteure.

00:23:49: Und da verkauft halt eben seine IT-Dienstleister, seine Leistungen an den oder stellt hier einem anderen zur Verfügung und man arbeitet gemeinschaftlich an Lösungen.

00:24:00: Ich denke das ist der Mehrwert des KDNs dass wir das organisieren ja eine Plattform für bieten und hier bei unterstützen.

00:24:10: Jetzt treibst du mit dem KDn auch innovative Projekte voran und zwar in dem Sinne, dass er es wieder in der Gemeinschaft tut oder mehrere für alle.

00:24:20: Oder einer für alle.

00:24:22: Es geht auch was sind das aktuell für Projekten?

00:24:24: Ich weiß ihr macht im KI-Umfeld auch etwas.

00:24:27: Erzähl mal was zu diesen aktuellen Highlight-Projekten.

00:24:30: Das sind tatsächlich Themen die wir jetzt auch die letzten Jahre sehr stark vorangebracht haben und muss ich auch sagen Da finde ich es wirklich eine super Zusammenarbeit, auch der Mitglieder im KDN.

00:24:45: Also wir haben an innovativen Projekten uns auf dem Weg gemacht, eine ja, ich habe mal urbeine Datenplattformen zu entwickeln mit den ja eigentlich mit den Mitgliedern im Kdn und haben hier das Ziel wirklich eine Standardplattform, eine Standardlösung in Kommunen Nordrhein-Westfalen zur Verfügung zu stellen.

00:25:07: Das ist ein ganz tolles Innovationsprojekt, das auch wirklich sehr gut ankommt und wo viel Herzblut der einzelnen Mitglieder darin steckt.

00:25:17: Das nächste ist wir haben eigentlich das Community Management für KI eine KI-Community übernommen.

00:25:26: Auch da ist eigentlich das Ziel auf einer einheitlichen technischen Plattform.

00:25:32: Auch da gibt es Produkte von Mitgliedern im KDN für dass wir aber jetzt in dieser Gemeinschaft Lösungs-Szenarien gemeinsam entwickeln.

00:25:43: Sich halt immer kleine Untergemeinschaften und Arbeitsmodelle wiederfinden, die bestimmte Schnittstellen, bestimmte Use Cases entwickeln um die dann hinterher wieder allen zur Verfügung zu stellen.

00:25:58: auch hier wird Gemeinshaft und Innovation zusammengebracht Standard zu entwickeln.

00:26:07: Und das finde ich ist genau das, was im Moment eigentlich überall natürlich angedacht wird, dass wir uns wünschen in der IT, was unser gemeinsames Ziel ist und solche Projekte versuchen wir voranzubringen.

00:26:23: Ein drittes Projekt, was ich an dieser Stelle noch nennen möchte, ist, dass es im KDN mit den Mitgliedern jetzt geschafft haben einen Kommunalenetz zu konzipieren.

00:26:35: Die Ausschreibung läuft noch, von daher kann ich da noch nicht zu viel verraten.

00:26:39: Aber hier geht es wirklich darum dass wir ein Verbundnetz zwischen allen Kommunen in Nordrhein-Westfalen aufsetzen indem wir alle Mitglieder im KDN vernetzen.

00:26:51: auch eigentlich ein riesiges und auch tolles Gemeinschaftsprojekt was wir hier angestoßen haben.

00:26:59: Jetzt bist du ja seit Anfang zwanzig vierundzwanzig Geschäftsleiterin beim KDM.

00:27:04: Sind das schon die wesentlichen Dinge auch, die du mit angeschoben hast?

00:27:06: Die Du verändert hast im KDN.

00:27:09: Ich weiß nicht ob ich sie verändert habe aber die drei Themen hab' ich auf jeden Fall mit anggeschoben und hab versucht die Plattform des KDNS dafür zu nutzen dass wir halt eben solche Gemeinschaftsprojekte nach vorne bringen.

00:27:22: Natürlich muss man auch sagen es sind gerade seit vierundzwanzig viele Innovationsthemen dazugekommen.

00:27:28: Aber wir haben auch im Vorfeld natürlich im Rahmen von Ja, UZG und Eva hat eben hier eine Gemeinschaftsprojekte nach vorne gebracht.

00:27:38: Ich denke das war immer eines der wichtigen Aufgaben im KDN und das möchte ich auch stärken und würde es auch gerne weiter entwickeln dass wir hier Zusammenarbeit nicht nur im Rahmen von Einkauf- und Leistungsaustausch nach vorne bringen sondern auch in gemeinschaftlicher Arbeit und gemeinsam Projekten um hier wirklich zu sagen da können dran mitarbeiten, dass wir wirklich Standardlösungen für Nordrhein-Westfalen entwickeln.

00:28:07: Jetzt hast du ja den gleichen Switch gemacht wie ich... Von der Verantwortung für einen kommunalen IT-Dienstler, somit wird die vom operativen Rechenzentrumsbetrieb von dem Fachanwendungssupport.

00:28:18: Von Digitalisierungslösung, die vor Ort gebaut worden sind und mit den Kommunen abgestimmt worden sind

00:28:23: usw.,

00:28:24: hin zu dieser strategischen Verbandsarbeit wo du halt nicht auch immer direkt Zugriff hast auf die Mitarbeitenden sondern die du ja aus deinem neunzwanzig mikel dir dann auch zusammenführst an der Stelle.

00:28:39: Was sind denn da für dich die größten Veränderungen eigentlich gewesen in deinem Tätigkeitsfeld?

00:28:45: Gut, als Verband bietet meine Manchester die Plattform und ist Dienstleister für seine Mitglieder.

00:28:51: Eigentlich genauso wie bei einem im Rahmen eines Kommunalities gibt es das nur dass sich Aufgaben verändert haben.

00:28:58: wir kümmern uns nicht mehr ums operative Geschäft sondern versuchen dort die strategische Themen mit den Mitgliedern zusammen nach vorne zu bringen.

00:29:08: Wir als KDN, da unterscheiden wir uns jetzt vielleicht von der Vita-Akku sind im Endeffekt schon auch noch Dienstleister im Rahmen von Einkauf und im Rahmen vom Verhandeln von Softwarerahmenverträgen.

00:29:22: Und auch in den Bereichen des Leistungsaustraumsches.

00:29:27: Hier verstehe ich auch den KDEN wirklich als Dienstleiter für meine Mitglieder.

00:29:31: also hier arbeiten wir auch daran das Prozesse verschlankt werden dass wir gute Bearbeitungszeiten hinbekommen, dass das halt eben ein verlässliches Geschäft ist.

00:29:42: Dass die Mitglieder sich ja auch gut ihre Interessenvertrieben gefühlt bekommen aber auch halt eben gut unterstützt werden in ihren täglichen Aufgaben.

00:29:52: und das andere sind im Endeffekt ja die gemeinschaftliche Arbeit an Themen wie für in der Zukunft wichtig sind und wirklich einen gemeinsamen Standards in das ganze Thema Zusammenarbeit und Konsolidierung können wir eigentlich gemeinsam Themen schneller, besser und effizienter nach vorn bringen.

00:30:19: Jetzt wenn ich Vorträge halte und ich erzähle dass ich aus Nordrhein-Westfalen komme wird mir ganz oft gesagt ja das ist ja das Land mit dieser zersplitterten IT Dienstleister Szene.

00:30:29: Ich sage dann immer an der Stelle ich finde die eigentlich sehr vielfältig.

00:30:33: Wie bewertest du denn den aktuellen Status quo der Aufgabenwahrnehmung dieser verschiedensten kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen?

00:30:43: Zerspittert oder vielfältig?

00:30:47: Wahrscheinlich kann man beiges sagen.

00:30:49: Also viele der IT Dienstleister haben heute ja die gleichen Aufgaben, sind Full Service Provider für ihre Mitglieder und haben ein ähnliches Portfolio.

00:31:01: Auf der anderen Seite haben Sie aber auch sehr große regionale Zuständigkeiten und arbeiten hier für Ihre Mitglieder wiederum.

00:31:11: Und Ihre Region sind sie im Intersect, hat eben der IT-Dienstleister, der letztendlich diese Leistungen zur Verfügung stellt oder auf den ersten Ansprechpartner.

00:31:21: Da könnte man jetzt sagen das ist zersplittert ja?

00:31:24: Aber wenn man den Einfluss und die Größe von vielen der IT Dienstleister sieht Wir stecken da ja auch wieder riesengroße Regionen hinter.

00:31:33: Und nur dieses Bild ist aber eben nicht richtig, weil halt eben auch heute schon bereits Leistungen untereinander ausgetauscht werden, dass eben zwar ein IT-Dienstleister Ansprechpartner für seine Kommune oder seine Kommunen sind Er sich aber wiederum die Leistungen auch letztendlich bei anderen einkauft, um nicht alles selber zu machen.

00:31:57: Also von daher muss man Zerstütterung relativieren.

00:32:03: Auf der einen Seite sprechen wir viel stärker auf so ein Vielfalt.

00:32:08: durch dieses Vielfals sind natürlich viele Neuerungen gelaufen und viele Innovationen an verschiedenen Stellen entstanden.

00:32:18: Auch das ist ja eine Stärke.

00:32:20: Ich glaube, das was wir jetzt in den nächsten Jahren schaffen wollen, schaffen können, schaffen möchten ist dass wir diese Vielfalt auf der einen Seite im Positiven bewahren.

00:32:31: Auf der anderen Seite aber dass wir halt eben noch mehr zu Standards kommen und zur gemeinsamen Lösung gekommen sind.

00:32:38: Und ich glaube das ist der große Punkt wenn wir auch in die Zukunft gucken was wir hier erreichen müssen also die Vielfald positiv fördern Aber auf der anderen Seite auch mehr zu standardisierten Lösungen kommen, die dann schon wenigen angeboten werden.

00:32:55: Kommen wir jetzt mal ein bisschen aus dem Nordrhein-Westfalen wieder raus.

00:32:58: Gucken wir so ein bisschen noch ganz klein Blick nochmal zurück in die Vergangenheit und zwar... Wir haben eben schonmal über OZG und Eva ja auch schon mal gesprochen.

00:33:11: Wo siehst du eigentlich von diesen großen gesamtheitlichen Prozessen oder Lösung, wo siehst du da eigentlich die größten Schwierigkeiten in der Umsetzung?

00:33:21: Auch gerade in der Kommunalität eine Umsetzung.

00:33:23: Ist das eigentlich die Struktur, die wir haben?

00:33:25: Ist es ein Steuerungsproblem oder haben wir einfach auch die falsche Vorstellung und Erwartungshaltung an digitalen Lösungen?

00:33:31: Das ist halt genauso wie bei Amazon schon beim ersten Mal angucken funktioniert.

00:33:35: Also sprich auch, wo sind die... Wo siehst Du ja die größte Probleme so bundesweit gesehen?

00:33:40: Ist das die interföderale Struktur ,die wir haben?

00:33:44: Ja, ich glaube man kann das gar nicht so genau sagen wo das Problem ist.

00:33:47: Aber wir gehen ja ganz oft bei solchen Projekten oder scheitern auf solche Projekte wenn es dann darum geht eine solche Leistung einen solchen Prozess wirklich vor Ort in die in das tun zu integrieren war halt eben dann wieder doch einer Anwendung fehlt weil eine Schnittstelle fehlt.

00:34:09: und Ich glaube tatsächlich, dass bei solchen Projekten dann oft nicht bis zu Ende halt das bedacht ist.

00:34:18: Also nehmen wir mal ein Beispiel wenn ich bei einer E-Verleistung am Ende noch einmal pro Kommune eine Schnittstelle finanzieren muss, dann ist es natürlich in dem Moment ein Schostopper weil dann kommt es eben doch nicht zum Einsatz.

00:34:34: und ich glaube da müssen wir und im Endeffekt müssen wir da glaube ich schon auch Interferderal gucken was gehört dann wirklich komplett alles dazu.

00:34:44: Um einen solchen Prozess auch wirklich Ende zu Ende zu denken,

00:34:48: also den Blick mehr auf das Gesamtpaket an auch zu legen eines einzelnen Service dass er will ich Ende zu ende funktioniert und zwar nicht nur online Ende zu enden funktioniert sondern ist auch in dem Büros Ende zuende funktioniert das ja auch entscheidend dabei.

00:35:01: und da selblich hatte ich dieses Erlebnis halt auch wo denn halt für ein E-Verdienst die Schnittstelle fast genauso teuer war wie das eigentliche Fachverfahren.

00:35:11: Und da hat man einfach Überzeugungsprobleme in den Kommunen vor Ort, dass die jetzt diesen Service noch buchen sollen dazu auch wenn der eigentliche E-Verdienst irgendwie doch kostenfrei dazugekommen ist aber tatsächlich diese Schnittstelle einfach extrem teurer war und da kommen wir schon an Schwierigkeiten.

00:35:27: ich bin auch der festen Bezeugung man muss dieses Gesamtpaket wirklich betrachten und dass wir dann auch schneller und besser zu Ergebnissen kommen.

00:35:38: Ist es denn so für dich, wenn mal jetzt diese... ...interfederal und diese federale Wirkung eigentlich mal so sehen.

00:35:45: Wir haben ja einen BMW DS was auch sehr stark nach vorne geht, was die Verwaltungsdigitalisierung grundsätzlich die Digitalisierung nochmal richtig nach vorn treibt, auch in Verbindung mit der Staatsmodernisierung, mit Bürokratieabbau auch sieht?

00:35:59: Wo siehst du das?

00:36:00: wir jetzt auch schaffen diesen Drive, der da oben entsteht ... über die Länder und die kommunale Ebene auch wirklich in ... ... Services umzusetzen, in wirklich für Verbesserung umzusetzten.

00:36:15: Für die Kommunen, für die Bürgerinnen und Bürger... ... für die Unternehmen und auch für die Sachbearbeiter vor Ort.

00:36:20: Was ist ja für dich jetzt so?

00:36:21: wie schafft man es einfach diese Zusammenarbeit besser hinzubekommen?

00:36:26: Ich glaube in der ganzen Diskussion wird das immer wichtiger dass wir wirklich mehr Verbindlichkeit reinbringen und auch mehr Transparenz.

00:36:36: Also es muss einfach klar sein, was wird an zentralen Standards vorgegeben?

00:36:41: Auf was können wir uns verlassen?

00:36:42: und auf das können sich alle verlassen, sowohl auch die Wirtschaft als auch die Kommunen.

00:36:48: Was wird an Komponenten oder an Infrastrukturkomponentens zentrale zur Verfügung gestellt, worauf kann aufgebaut

00:36:57: werden?"

00:36:58: weil solange wir da eigentlich keine Klarheit haben, kann nach hinten raus auch keine Weiterentwicklung geschehen und ich glaube das ist jetzt wirklich total wichtig.

00:37:07: Ich finde es gut dass zentrale Themen jetzt auf Bundesebene letztendlich angesprochen werden und vorangebracht werden.

00:37:16: aber wir müssen hier einfach klarer werden, dass sich alle drauf verständigen können und auch darauf verlassen können.

00:37:23: was mir immer wichtig ist ist halt eben der Kette, weil im Endeffekt von vielen Aufgaben, egal ob es Bundes- und Landesaufgaben sind.

00:37:34: Und am Ende halt eben die Kommunen im Einsatz, die vor Ort den Kontakt zum Bürger herstellen.

00:37:40: Die vor Ort dem Endeffekte die Aufgaben wahrnehmen.

00:37:43: Auch das sollte immer wieder bei den Entscheidungsprozessen einem klar sein dass im EndeFFekt auch der kommunalen Ebene in der Regel ganz schiel Bürgerkontakt endlich entsteht.

00:37:56: Also das finde ich einfach nochmal ein ganz wichtiger Aspekt in der ganzen Thematik und die auch immer zu bedenken ist.

00:38:05: Wenn wir jetzt mal so einen Blick noch in die Zukunft, ist sogar die Nahezukunft vielleicht nicht nur zwanzig dreißig, vielleicht auch zwanzifünftig dreizehnmal so wirft?

00:38:13: Wie sieht denn so deine Vision dieser digitalen Verwaltung der Zukunft aus?

00:38:19: was muss dann einfach mal geregelt sein?

00:38:21: wo muss man sich einfach nicht mehr darum kümmern?

00:38:23: worauf sollen Kommunen fokussieren.

00:38:26: Also die Vision ist ja schon, dass wir sagen, wir haben bestimmte Plattformen, die zentral zur Verfügung gestellt werden.

00:38:33: man hat klare Authentifizierungsmöglichkeiten, die auch natürlich überall gleich sind für alle Verwaltungsleistungen.

00:38:42: Wir haben ein klares Bild von bürokratischen Abläufen.

00:38:48: was muss eigentlich wirklich also auf?

00:38:50: das muss verschlankt werden.

00:38:51: es ist ja nicht damit geholfen dass wir uns nur die Digitalisierung angucken, sondern wir müssen im Interfekt auf.

00:38:58: was das Thema Gesetzgebung gesetzliche Vorschriften auch da müssen wir wesentlich verschlanken.

00:39:05: Weil das sind ja auch Punkte, die heute eine Digitalisierung erschweren weil wir so viele unterschiedliche Regularien haben, so viele verschiedene Zuständigkeiten und das ist ganz klar auch Aufgabe von Bund und Ländern hier zu sagen wie kann man Ja, im wahrsten Sinne des Wortes aufräumen und hier klare Zuständigkeiten und Regularien schaffen.

00:39:30: Weil auch dann können wir natürlich viel einfacher und durchgängiger digitalisieren.

00:39:35: Das ist ein ganz wichtiger Punkt in der ganzen Thematik.

00:39:40: Es gilt wie immer das Sprichwort oder die Aussage Technik ist nicht das Problem sondern im Prinzip ist die Organisation die Herausforderung dabei.

00:39:50: Und ich sehe natürlich schon, dass mit der zum Beispiel mit der föderalen Modernisierungsagenda.

00:39:56: Schon richtige Schritte gegangen sind wie diese gernzeitliche Betrachtung zu ermöglichen und nicht nur sich Technik anzugucken oder sich nun nicht nur Gesetze anzugurken sondern tatsächlich auch das was... Wie weckt es eigentlich zusammen?

00:40:07: Wie kommt das zusammen hier auch tatsächlich optimiert?

00:40:11: Ja liebe Kerstin kommen wir schon zum Abschluss unseres Gespräches in dem Vitaco Podcast Die Zuhörnerinnen jetzt eine Sache mitnehmen dürfen von dir oder mitnehmen sollen.

00:40:23: Von heute, was ist das?

00:40:25: Was die am wichtigsten isst rüberzubringen?

00:40:28: also

00:40:30: ich glaube auf jeden Fall sollten die zuhörer sehen dass ja dass sie dem mutlich verlieren weil die letzten jahre waren ja schon gerade im bereich der digitalisierung sehr anstrengend und ich glaube schon dass in vielen kommunen Ja oft halt eben so die stimmung da war Es geht irgendwie nicht weiter.

00:40:50: Und da bin ich aber der Meinung, wir haben so viele tolle Projekte auch die gefahrt sind auf allen Ebenen, dass man auch da wieder Mut bekommen kann und vor allem das man sich mit einbringt in den ganzen Prozessjahren.

00:41:06: Viele neue Technologien.

00:41:07: wenn wir sie jetzt gut nutzen und gut einsetzen, dann haben wir ganz, ganz viele Chancen.

00:41:16: Den ganzen Bereich IT und Digitalisierung ist unsere Chance, Verwaltung einfacher zu machen in den nächsten Jahren.

00:41:23: Und da hoffe ich einfach, dass wir ganz viele Mitspieler haben und ganz viele engagierte Mitarbeiter auch aus den Verwaltungen, die diesen Prozess mit unterstützen und uns eigentlich dabei begleiten.

00:41:37: Das ist aber auch das Gefühl, was wir in unserer Vitacom-Mitgliedschaft ja auch haben.

00:41:41: Wenn wir zusammen sind dann merken wir hier auch einfach wohl jeder für seine Oration natürlich verantwortlich und zuständig ist hat mehr genau dieses Gemeinschaftsgefühl und dieses.

00:41:50: Wir schaffen das zusammen.

00:41:52: Wir können das alleine gar nicht mehr selber für sich hinbekommen.

00:41:55: Das ist glaube ich ganz wichtig an der Stelle und ich finde denn was du gesagt hast das Wort Mut und sich voll nicht entmutigen lassen vielleicht von den letzten Jahren.

00:42:04: Ich glaube das ist auch ganz, ganz wichtig hier an der Stelle denn was wir hier tun als kommunale IT-Dienstleister?

00:42:11: Wir verkaufen keine einzelnen Produkte auf dem Markt sondern wir versuchen wirklich die Gesellschaft und dadurch natürlich auch die Verwaltung zusammen zu halten.

00:42:19: ich glaube dass es einfach auch so eine Herausforderung nicht mehr herausfohlen und ein Anspruch den wir haben für den ist auch wie dich jede Einsatz dann auch tatsächlich wert ist den noch zu gehen.

00:42:31: Ja, ich möchte mich ganz herzlich bei dir bedanken.

00:42:33: Ich bin mir sehr gefreut dass du heute da warst.

00:42:36: Lille Kersing!

00:42:37: Ganz herzlichen Dank.

00:42:38: Ja das den Dank gebe ich gerne zurück.

00:42:40: es war wirklich ein spannender Austausch und da wir ja wirklich beide Jahre in den gleichen Themen arbeiten wünsche ich uns und unseren Mitspielern mit Wegbegleitern und allen kommunalen Idee-Dienstleistern, die für alle ein gutes Händchen haben in den nächsten Jahren um das Thema Digitalisierung in den Kommunen weiter Und vielleicht auch besser als in den letzten Jahren nach Frage zu bringen.

00:43:03: Kerstin, vielen Dank!

00:43:04: Bleibt mir als Abschluss noch zu sagen... In der nächsten Folge des Vitaco Podcasts Verwaltung Digital Insights habe ich Tilak Mahendran zu Gast.

00:43:13: Tilak hat seit April diesen Jahres die Leitung der Abteilung federales IT-Architektur und Standardisierungsmanagement und Cybersicherheit bei der FITCO übernommen aber ist natürlich ihr kennt ihn alle ein sehr ausgewiesener Experte in diesem Bereich.

00:43:27: da freue mich auch schon drauf Und deswegen bleibt mir jetzt nichts anderes zu sagen, Kerstin liebe Zuhörenden.

00:43:33: Vielen Dank nochmal für euer Interesse und wir hören uns bald wieder!

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